Kreative Omas und Fußball interessierte Opas im „Bim“

Die Kinder und Erzieherinnen der Kinderkrippe Bimsalasim in Niederhadamar begrüßten bei herrlichem Frühlingswetter am „Oma und Opa-Tag“ viele Großeltern.

Die Kleinen und die Großen strahlten mit der Sonne um die Wette. Liebevoll dekorierte

Tische und Bänke luden zum Verweilen ein. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Besucher untereinander und mit den Erzieherinnen zwanglos ins Gespräch. Die meisten kannten die Einrichtung schon, denn oft sind heutzutage die Großeltern wichtige Bezugspersonen und in die Kinderbetreuung unverzichtbar eingebunden.

Aber wissen sie auch, was sich im Außenbereich und im Schuppen der Kindertagesstätte für Schätze verbergen?

Mehr als zwanzig Bobby-Cars, vier Schaukeln, Rutschen, Sandkasten, Sandspielzeug, eine Holzeisenbahn zum Hineinsetzen und Spielhäuser animieren zum Experimentieren. Die Spielmöglichkeiten haben Aufforderungscharakter und lassen Raum für Fantasie und Kreativität. Auf der weitläufigen Wiese mit den zurzeit üppig blühenden Obstbäumen können die Kinder ihr Bewegungsbedürfnis ausleben und Erfahrungen mit Natur und Umwelt sammeln.

Am Oma und Opa-Tag zeigten die kleinen Glitzergeister, Rasselracker, Hügelhüpfer und Matschmeister ihren Großeltern die ganze Palette der Möglichkeiten. Die wiederum gaben ihren Enkelkindern Hilfestellung beim Rutschen und Schaukeln – oder beim Kuchenessen.

Die Erzieherinnen boten ihren Besuchern eine dekorative Bastelaktion an. Omas mit ihren Enkelkindern oder auch jeder für sich, bemalten mit Fingerfarben Spiegel und Schlüsselanhänger. In der Kita findet im Moment die spielzeugfreie Zeit statt, in der die Kinder sich ausschließlich mit kostenlosem Material beschäftigen. In Anlehnung daran betupften die eifrigen Künstlerinnen Blumenvasen aus Milchtüten. Die Opas spielten lieber mit den Enkeln, fachsimpelten zu Themen rund um den Fußball oder suchten am Ende des schönen Tages vor dem nach Hause gehen die auf der Wiese verstreuten Strümpfe und Schuhe ihres Nachwuchses.

Die Großeltern, die die Einrichtung noch nicht so gut kannten, besichtigten die Innenräume in Begleitung einer Erzieherin. Sie sprach von der Entwicklung der Elterninitiative, erläuterte grob das pädagogische Konzept und beantwortete Fragen.

Gegen Abend verabschiedeten sich die Besucher, bedankten sich bei den Mitarbeiterinnen und verließen satt und zufrieden die Kita. Einige waren mit dem Auto gekommen, andere zu Fuß mit dem Kinderwagen unterwegs und eine sportliche Oma, vorbildlich ausgestattet mit Fahradhelm,  schwang sich auf ihr nagelneues Fahrrad.

Ja, die Großeltern von heute stehen mit beiden Beinen mitten im Leben und werden von den jungen Familien mehr denn je gebraucht.

Text und Fotos: Ingrid Bayer

Helau!

Am Rosenmontag feierten kleine und große Narren in der Kita Bimsalasim eine zünftige Faschingsparty.
Am Morgen betraten die kleinen Frösche, Dinosaurier, Bienen, Polizisten, Cowboys oder Cowgirls und andere fantasievoll kostümierte Kinder etwas scheu und zurückhaltend die ihnen vertrauten Räume. Aber was war mit den Erzieherinnen los? Sie sahen heute so anders aus. Bei näherem Hinsehen erkannten die Kinder die „alten“ Gesichter. Lustige Karnevalslieder luden zum Tanzen und Mitsingen ein. Bunte Luftballons waren Dekoration und Spielbälle zugleich.
Der erste Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Frühstück. Ein reichhaltiges, appetitlich angerichtetes Buffet mit Käse, verschiedenen Würstchen, Frikadellen, Gemüse, Obst und Laugengebäck in kindgerechten Portionen ließ keine Wünsche offen. Im Nu war die Teller „geputzt“.
Danach tobten die Kinder wild und ausgelassen durch die Gruppenräume, andere brauchten Ruhe und zogen sich erschöpft zurück, um sich mit dem vertrauten Spielzeug zu beschäftigen.
Die älteren Kinder bauten einen Dosenturm, um ihn mit einem kleinen Ball und viel Getöse wieder umzuwerfen. Mal war der Turm hoch, mal war er breit, aber das Ziel war stets das Gleiche. Schnell hatten die Kinder begriffen, dass der Erfolg sicherer war, wenn sie möglichst nah am Turm standen. Sogar die Jüngsten schafften das. Sie klatschten bei jedem Treffer und alle freuten sich mit allen.
Die Seifenblasen übten eine ganz besondere Faszination auf die Kinder aus. Sie versuchten die schillernden kleinen Kugeln zu fangen und wunderten sich, dass sie schon bei der zartesten Berührung platzten.
Am Ende des Vormittags räumten alle gemeinsam auf und nach dem Mittagessen wurden die einen Fastnachtsjecken abgeholt, die anderen fielen müde in ihren wohlverdienten Mittagsschlaf.

Geschafft…!

 

Verfasst von Ingrid Bayer